Nachtrag: Antworten zu Ihren Fragen und Anmerkungen zur E-Mail des Herrn Hülk vom 23.09.2022

als Interessengemeinschaft Leonidas sagen wir herzlichen DANK an alle unsere Mitglieder, die uns trotz der teilweise unrichtigen sowie stellenweise anmaßenden Inhalte der E-Mail von Herrn Hülk vergangenen Freitag die Treue halten, obwohl wir darauf nach interner Abstimmung erst am darauffolgenden Montagabend schriftlich reagieren konnten. Seitdem hat sich unsere Mitgliederanzahl nicht verringert, sondern sogar noch einmal gesteigert, auch, weil von den gerade einmal gut ein Dutzend Widerrufen, die bei uns eingetroffen sind, bereits über die Hälfte wieder zurückgezogen wurden. I. (Rück-) Fragen von Ihnen, viele davon schon über das vergangene Wochenende, d.h. zu einem Zeitpunkt, als unsere Stellungnahme noch ausstand, sind mittlerweile beantwortet. Soweit Sie E-Mails nicht (vollständig) vorliegen haben:

  1. Unsere Stellungnahme und auf der Seite ganz unten als PDF hinterlegt, die E-Mail von Herrn Mark Hülk, finden Sie unter dem nachfolgenden Link: >Stellungnahmen<.

  1. Eine objektive und sehr gelungenen Zusammenfassung der jüngsten Ereignisse hat Herr Loipfinger in auf seinem Portal investmentcheck.de veröffentlich. Diese finden Sie hier: >Loipfing’s_Zusammenfassung>

II. Fragen zum Beirat und dessen Arbeit wurden in den Nachrichten von Ihnen an uns thematisiert. Wir stellen in diesem Zusammenhang klar:

1. Wir sind nicht der Beirat und die angebliche Nähe des Beirats zur IG Leo ist ein Konstrukt der HTB

2. 7 von 11 Beiräten sind NICHT bei der IG Leo aktiv engagiert

3. Nur 4 von diesen 7 externen Beiräten sind (passives) Mitglied in der IG

Der IG Leo zu unterstellen, dass wir anlegerfremde Interessen über den Beirat verfolgen, das ist absurd und entspringt der Fantasie einer im Moment hilflos anmutenden HTB-Geschäftsführung. Wir sind weder käuflich, noch vertreten wir Partikularinteressen! Wir gehen davon aus, dass sich auch die Beiräte noch gesondert bei Ihnen mit einer Klarstellung der Situation melden werden. III. Interessenkonflikte Die HTB behauptet im Zusammenhang der Klage des Leo 16 Interessenkonflikte. Berechtigt stellen Sie uns die Frage nach Interessenkonflikten bei Herrn Wittmann als Aufsichtsratsvorsitzender der beklagten HUAC AG und bei Herrn Hug als Geschäftsführer Ihrer Leonidas Treuhand GmbH. Wir betrachten diesen Interessenkonflikt als konstruiert. Er liegt wahrhaft an ganz anderer Stelle! Der Klage nach sollen die HUAC AG und Ihre Treuhand GmbH Pflichten verletzt haben, weil sie nicht gegen die Initiatorenzahlungen vorgegangen sind. Das war/ist aber weder Unternehmensgegenstand noch Aufgabe dieser beiden beklagten Gesellschaften. Indem man beide mitverklagt, weil sie gerade unbequem werden und Kosten keine Rolle spielen, wird der konstruierte Interessenkonflikt nicht zu einem bestehenden Interessenkonflikt. Anders sieht dies aber bei den durch die HTB gekauften geschäftsführenden Komplementärgesellschaften aus. Deren Unternehmensgegenstand und Aufgabe war und ist es, dass Ihre Fondsgesellschaft und die darunter hängenden Betreibergesellschaften nicht zu Schaden kommen. Darüber haben sie zu wachen und Ihnen obliegen hier spezielle Sorgfaltspflichten. Soweit die HTB neben den tatsächlich handelnden Personen und den beiden geldempfangenden Gesellschaften weitere Gesellschaften redlich hätte verklagen wollen, dann doch in allererster Linie die eigene geschäftsführende und alleinverantwortliche Komplementärgesellschaft. Das hat sie aber nicht. Noch schlimmer hat sie die eigene geschäftsführende Komplementärgesellschaft neben den Fonds und der Betreibergesellschaft auf die Klägerseite gestellt. Damit steht die HTB in einem evidenten und vor allem unlösbaren Interessenkonflikt! Auch aus diesem Grunde ist die Einsetzung einer neue fondseigenen Geschäftsführung alternativlos! Wenn es nicht so ernst und erschütternd wäre, könnte man raunen: „Wer anderen einen Interessenkonflikt baut, fällt selbst hinein!“ IV. Strafanzeigen Wir sind mit Ihnen einer Meinung! Auch aus unserer Sicht liegen im Agieren von Antje Grieseler und Herrn Ralf Schamberger eine Vielzahl von Anknüpfungstatsachen vor, die strafrechtliche Relevanz vermuten lassen. In erster Linie steht die IG-Leo nicht für die strafrechtliche Verfolgung von Frau Grieseler/Herrn Schamberger, sondern für Transparenz. Transparenz insbesondere auf der Ebene der französischen/italienischen Betreibergesellschaften. Hier wird unser Geld verdient und seit Jahren auch nahezu vollständig/unkontrolliert ausgegeben. Flankierend macht eine Strafanzeige dann Sinn. Dazu fehlen jedoch noch einzelne Puzzleteile. Herr Hülk, dem als Geschäftsführer die Pflicht für die Verfolgung von ALLEN offensichtlichen Unregelmäßigkeiten obliegt, sieht aber bislang keine Notwendigkeit, auch Sachverhalte z. B. zu treuwidrigen „Liquiditätsmanagementmaßnahmen“ oder doppelstöckig abgerechnete Reparaturleistungen von Grieseler-Firmen aufzuarbeiten und zur Anzeige zu bringen. Daher erneut der Hinweis auf die anstehenden schriftlichen Beschlussfassungen: Eine weitere geschäftsführende Gesellschaft muss endlich zurückliegende Unregelmäßigkeiten vollumfänglich aufarbeiten und dann - wie Sie es berechtigt fordern - echte Konsequenzen ziehen. Dieser Schritt ist jetzt unternommen. Wir müssen gemeinsam eine zweite Geschäftsführung einsetzen. Dabei handelt es sich um eine Geschäftsführung, deren Anteile den Fonds und nicht der Geschäftsführung selbst gehören! V. BaFin Leider ist die BaFin für die Leonidas-Fonds nicht regulierend und überwachend zuständig. Die BaFin wird und kann sich deshalb nicht als Aufsichtsbehörde einschalten. VI. Wo ist Ihr Geld? Viele Anleger haben uns gefragt, wo ihr Geld ist. Diese Fragen stellen Sie berechtigt. Seit vielen Jahren bekommen Sie - auch unter HTB-Geschäftsführung - keine Antworten. Die HTB hat abermals die Chance verstreichen lassen, Ihnen konkrete Informationen zukommen zu lassen. Wir können Ihnen mitteilen, dass einige unserer Wind- und Solarparks nach unseren Recherchen durchschnittliche bis sogar überdurchschnittliche Stromerträge produzieren. Daher vermuten wir, dass nicht die Erträge das Problem unserer Fonds sind, sondern die über das Firmengeflecht von Frau Grieseler über Jahre aufgebaute Kostenstruktur, mit denen unsere Beteiligungen belastet sind. VII. Ausschüttungen Berechtigt stellen Sie mit uns die Frage, warum die in den zurückliegenden Gesellschafterversammlungen in einigen Beteiligungen angekündigten Ausschüttungen noch nicht ausbezahlt sind. Hierzu hat sich Herr Hülk seit fast 4 Monaten nicht mehr geäußert. Die Liquiditätsentwicklung ist uns Anlegern seitdem ebenso wenig bekannt. Wir bitten proaktiv hier bei Herrn Hülk und Herrn Lesniczak nachzuhaken. Nehmen Sie uns wie immer gerne in „CC“. VIII. Vorausschau (Spoiler) Aus dem Umfeld der Leonidas sowie der HTB-Gruppe haben wir jetzt erfahren, was kommen könnte, um uns als Anleger weiter abzulenken. Die HTB-Gruppe wird sich erneut als „Macher“ präsentieren, indem sie Frau Grieseler und Herrn Schamberger regelrecht in die Knie zwingt und sich dabei wahrscheinlich auch wieder redaktionell von der Presse begleiten lässt. Wir erwarten, dass HTB-Geschäftsführer Mark Hülk und sein Chef Peter Lesniczak uns von ihrem langen und harten Kampf berichten werden,

  • wie man es im Sinne der Anleger endlich geschafft habe, einen eigenen Geschäftsführer in den französischen Betreibergesellschaften in Frankreich einzusetzen.

  • wie sie es geschafft haben, dass Frau Grieseler einige Geschäftsführungspositionen nicht mehr selbst besetzt und/oder einige ihrer Dienstleistungsfirmen in Frankreich/Italien ausgetauscht werden.

  • dass (unter dem aktuellen Druck) Ausschüttungen – zumindest in einigen Fonds - jetzt plötzlich doch möglich werden.


Nach einer etwaig im Raum stehenden Absetzung von Frau Grieseler/Herrn Schamberger und Dienstleistungsunternehmen hat die Nachbesetzung in absoluter Transparenz zusammen mit den Anlegern und in öffentlicher Ausschreibung zu erfolgen, die der Beirat kontrolliert und mitverantwortet.

Geschäftsführer aus dem Umfeld der HTB dürfen jetzt genauso wenig eingesetzt werden, wie von der HTB allein bestimmte Dienstleister, Vertragslaufzeiten über 36 Monate hinausgehend sind inakzeptabel und müssen unbedingt verhindert werden. Zumal die Gefahr besteht, dass Frau Grieseler im Hintergrund als Subunternehmerin ihre Dienstleistungen nach wie vor weiter erbringen und abrechnen wird.


IX. Fazit


Aufgrund der von uns erwarteten Ereignisse ist die Einsetzung einer zweiten, neuen Komplementärin aus der Mitte von uns Anlegern umso wichtiger. Denn nur so können wir sicherstellen, dass echte Änderungen in unserem Sinne als Anleger vorgenommen werden, die endlich dazu führen, dass das verdiente Geld unserer Anlagen auch bei uns ankommt.

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