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HTB-Gruppe setzt auf weiteren Pleite-Manager für Leonidas Fonds. ++ Update Leo 3 und Leo 18

Wir freuen uns außerordentlich Ihnen mitteilen zu können, dass wir über den unermüdlichen Einsatz unserer Gründungsgesellschafter weitere wesentliche Erfolge verzeichnen konnten. Marius Schwarz (geb. Grieseler) und Ralf Schamberger haben die Geschäftsanteile an der fidu Treuhand GmbH zwischenzeitlich veräußert. Damit ist die Abwahl der HTB-Geschäftsführung auch im Leonidas Associates XVIII Wind GmbH & Co. KG kommende Woche am 22.01.2024 sichergestellt. In der Gläubigerversammlung im Leonidas Associates III GmbH & Co. KG wurde der Ausschuss neu besetzt und schließlich Herr Tobias Rußwurm als Insolvenzverwalter mit großer Mehrheit abgewählt.


Unsere Themen heute: 




1. HTB-Pleite-Manager verantworten das Schicksal von über 5.000 Anleger


Im Frühjahr 2023 setzte uns die HTB-Gruppe ungefragt Martin Retsch als neuen Fondmanager vor. Dieser war in die 200-Millionen-Pleite der Deutschen Lichtmiete AG verwickelt. Gegen seine Ehefrau Jana Retsch wird seit 2022 als Vorstand der OAB AG wegen Geldwäsche ermittelt. Aufsichtsrat der OAB AG war bis 2022 auch Dr. Wolfgang Wiesmann, Hauptgesellschafter der HTB-Gruppe mit Wohnsitz in der Schweiz. Ob auch gegen Dr. Wiesmann ermittelt wird, bleibt bis heute von HTB und ihm selbst unkommentiert. Wir hatten bereits ausführlich informiert.


Die HTB-Geschäftsführung unter Martin Retsch und dem faktischen Geschäftsleiter Dr. Peter Lesniczak wurde bereits in 10 Leonidas-Fonds abgewählt, wobei vier dieser Fonds insolvenzreif an unsere neuen Geschäftsführer übergeben wurden. Beide versäumten genauso wie Mark Hülk pflichtwidrig die Erstellung von Liquiditätsplanungen und gaben in allen Fonds das Geld der Anleger mit vollen Händen aus. Unsere neue Fondsgeschäftsführung Thomas Hartauer und Hubertus Päffgen handelten umsichtig und schnell, um die Fonds teilweise sogar mit eigenen Mitteln zu stabilisieren. Wir bedanken uns dafür herzlich. Derzeit werden Schadensersatzforderungen und weitere Maßnahmen gegen Mark Hülk, Martin Retsch und Dr. Peter Lesniczak geprüft.


Inzwischen belegt sich unser Verdacht, dass sich weder Dr. Peter Lesniczak, Mark Hülk noch Martin Retsch jemals um den operativen Betrieb unserer Wind- und Solaranlagen gekümmert haben. Die HTB hatte keinen Kontakt zu den Steuerberatern der Betriebsgesellschaften in Frankreich und Italien. Es gibt keinerlei Aufzeichnungen über Kontakte zu den externen Betriebsführern der Anlagen oder Wartungspartnern innerhalb der letzten zwei Jahre unter HTB-Verantwortung. Sie übten gerade dort, wo unser Geld verdient, aber zu großen Teilen von Frau Grieseler wieder ausgegeben wird, weder Aufsicht noch Kontrolle aus. Dafür pflegte die HTB umso mehr Kontakt zu einer Vielzahl von Anwaltskanzleien im In- und Ausland und verantwortet Beratungskosten in Millionenhöhe ohne sichtbare oder auch nur absehbare Erfolge.


Jetzt kommt auch noch ans Licht, dass seit 2022 Herr Martin Ebben für unsere Leonidas-Fonds in verantwortlicher Stellung tätig ist. Diese Personalie wurde bislang seitens der HTB regelrecht aktiv vor uns Anlegern geheim gehalten. Martin Ebben war jahrelang Prokurist bei der Firma hinter den 'P&R Containerfonds' und führte diese Investitionen dann als Geschäftsführer in die Insolvenz. Diese Pleite war mit rund 3,5 Milliarden Euro der bis heute mit großem Abstand größte Zusammenbruch im grauen Kapitalmarkt. Von Kriminalinsolvenz ist die Rede. Die Staatsanwaltschaft ermittelte. Herr Ebben wurde vermutlich von tausenden Anlegern verklagt. Die Presse berichtet über Verurteilungen und eingetretene Vermögenslosigkeit.


Nach Martin Retsch mutet uns die HTB-Gruppe mit Martin Ebben einen weiteren Pleite-Manager zu, der nichts mehr zu verlieren hat. Diesen Personen überlässt die HTB-Gruppe, zu der mit der HTB Hanseatische Fondshaus GmbH sogar eine eigene, von der BaFin kontrollierte Kapitalverwaltungsgesellschaft gehört, die Verantwortung über die Zukunft unserer Fonds. Martin Ebben war einer uns vorliegenden E-Mail zufolge u.a. im Auftrag der Leonidas-Fonds ein sachbearbeitender Ansprechpartner innerhalb der HTB-Gruppe für die Korrespondenz mit der französischen Anwaltskanzlei (Qivive). Quivive wurde von den HTB-Verantwortlichen Dr. Peter Lesniczak, Mark Hülk und jetzt Martin Retsch mit den sogenannten Initiatorenklagen genauso beauftragt, wie mit der Prüfung von (außerordentlichen) Kündigungen der Dienstleistungsfirmen der Familie Grieseler/des Ralf Schamberger sowie Antje Grieseler und Ralf Schamberger als Geschäftsführer der Betreibergesellschaften unserer Wind- und Solarparks in Frankreich.



2. Erwerb der fidu Treuhand GmbH


Marius Schwarz (geb. Grieseler) hat Wort gehalten. Herr Schwarz und Herr Schamberger haben die Geschäftsanteile der fidu Treuhand GmbH verkauft. Der von uns als IG-Leo favorisierte Erwerber und Geschäftsführer ist René Schnitzer. Herr Schnitzet ist uns Anlegern bereits bestens bekannt. Der Rechtsfachwirt hat für den Beirat zahlreiche Gesellschafterversammlungen mit geplant, eingeladen und organisiert, die Eingangskontrolle verantwortet und im Fonds Leonidas 7 H2O das Protokoll geführt. Er gewährleistete jeweils ohne Beanstandungen einen professionellen und reibungslosen Ablauf der Versammlungen. Seine Integrität ist durch die Tätigkeit als Vorsitzender zweier Prüfungsausschüsse der Rechtsanwaltskammern Nürnberg und Bamberg sichergestellt.


Damit sollte die Abwahl der HTB-Verantwortlichen als Geschäftsführung und ein Neuanfang auch im Fonds Leonidas Associates XVIII Wind GmbH & Co. KG am kommenden Montag sichergestellt sein. Es wird der 12. Fonds sein, für den in Zukunft die Geschäftsführer Thomas Hartauer und Hubertus Päffgen die leitende Verantwortung übernehmen. HTB-Mann Martin Retsch ist dann lediglich noch im Private Placement Leonidas 16 als Geschäftsführer aktiv.


Aber vergessen wir nicht: Marius Schwarz, seine Mutter Antje Grieseler und Ralf Schamberger erwirtschaften über gemeinsame Dienstleistungsunternehmen nach wie vor erhebliche Profite aus unseren Fonds. Neben zweckwidrigen Mittelverwendungs- und Geldentnahmen verantwortet das Duo Grieseler & Schamberger auch 17 Mio. Euro Initiatorenzahlungen, die von der HTB-Gruppe als Untreuehandlungen bezeichnet werden. Trotzdem hält die HTB die Familie Grieseler und Schamberger hartnäckig im Amt. Diese Verbindung wirft erhebliche Zweifel auf. Daher ist die weitere Abwahl der HTB-Verantwortlichen am kommenden Montag alternativlos. Der Neuanfang erfordert die vollständige Bereinigung aller Fondsstrukturen, dafür werden unsere neuen Geschäftsführer sorgen. Die Zukunft wird zeigen, ob bei Marius Schwarz das Wohl der Anleger über seinem eigenen wirtschaftlichen Interesse steht.



3. Abwahl des Insolvenzverwalters Tobias Rußwurm im Nachrangdarlehen Leonidas 3


Zuletzt berichten wir über die Abwahl des Insolvenzverwalters Tobias Rußwurm im insolventen Nachrangdarlehen Leonidas 3. Im dritten Anlauf konnte die Gläubigerversammlung abschließend durchgeführt und vor allem auch mit Neuwahlen beendet werden. Der Gläubigerausschuss wurde auf fünf Ausschussmitglieder reduziert. Die zuvor von den Leonidas-Steuerberatern Christine Falkner sowie der Kanzlei WWKN im Gläubigerausschuss durch das Gericht eingesetzten Mitglieder wurden aufgrund der Nähe zu Frau Grieseler und Herrn Schamberger durch die überwiegenden Mehrheiten der Gläubiger nicht wiedergewählt. Zudem wurde der bisherige Insolvenzverwalter Tobias Rußwurm von der Kanzlei Wallner Weiß mit derselben, überwältigenden Mehrheiten abgewählt.


Nachdem Tobias Rußwurm entgegen vorhergehender Ankündigungen um diese Abwahl bereits im Termin Widerspruch und Rechtsmittel eingelegt hat, wurde zudem auch noch über einen Antrag auf Absetzung des Tobias Rußwurm aus wichtigem Grund abgestimmt. Auch dieser Beschluss wurde mit großer Mehrheit gefasst. Als wichtiger Grund wurde u.a. angeführt, dass Herr Rußwurm den Gläubigerausschuss mehrfach auf Nachfrage über die Beauftragung eines Gutachtens belogen hat, dabei wurde der Auftrag durch ihn selbst ohne schriftliche Dokumentation ausgelöst. Zudem wurde ihm zur Last gelegt, dass er die Aufarbeitung durch Herrn Schamberger unzureichend kontrollierte, keine Unterlagen zu den Betreibergesellschaften zur Prüfung der wahren Gegebenheiten und der Werthaltigkeit der Betreibergesellschaften angefordert und ausgewertet hat, weshalb auch die Zahlung einer Versicherungsleistung und deren Verwendung in Höhe von 2,5 Mio. Euro unaufgeklärt ist und bei Herrn Rußwurm sogar noch in der Versammlung unbekannt war. In der Gläubigerversammlung im Februar 2023 hatte Herr Schamberger auf Nachfrage behauptet und damit gelogen, dass bislang keine Zahlungen durch die Versicherung geleistet wurden.


Alles in allem ein ungeheuerlicher Vorgang, der sich jetzt über den neu gewählten Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Volker Böhm im Sinne aller Gläubiger aufklären wird.


Wir halten Sie auch weiterhin gerne über unsere Aktivitäten und Neuigkeiten zu allen Leonidas-Investments auf dem Laufenden. Gerne stehen wir für Ihre Rückfragen per E-Mail zur Verfügung.



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