Leonidas VII H2O – Einberufungsverlangen zur außerordentlichen Gesellschafterversammlung

Die außerordentlichen Gesellschafterversammlungen der Leonidas Wind- und Solarfonds 4, 5, 6, 8, 10, 11, 12, 13, 14, 17 und 18 konnten zwischen dem 8. Juni und dem 15. Juni 2022 erfolgreich in Nürnberg stattfinden. Die von uns als IG-Leo vorgegeben Tagesordnungspunkte für Transparenz und Kontrolle wurden weitestgehend unverändert in den Gesellschaftsverträgen übernommen. Mit überwältigenden Stimmenmehrheiten konnten wir die Anlegerrechte jeweils durch die Installation eines starken Beirats mit entsprechenden Prüfungs-. und Kontrollrechten erfolgreich beschließen.


Offen ist im Moment noch die Aufforderung der Geschäftsführung der Fondgesellschaft Leonidas Associates VII H2O GmbH & Co. KG, eine außerordentliche Gesellschafterversammlung einzuberufen. Eine erstes, durch uns eingereichtes Einberufungsverlangen wurde von der aktuellen Fondsgeschäftsführung zurückgewiesen. Anstatt sich pflichtgemäß selbst um die erstmalige (!) Durchführung einer Gesellschafterversammlung zu kümmern, bleibt man im alten Schema der Intransparenz gegenüber den Anlegern. Weil der Satzung nach die Anleger bei Leo 7 selbst als Treugeberkommanditisten nicht berechtigt sind, eine Gesellschafterversammlung einzuberufen, beruft sich Herr Schamberger - aus unserer Sicht schamlos - auf einen Formfehler und bleibt weiter untätig. Dass wir den Antrag mit und in Vollmacht für mehr als 40% der Stimmen gestellt haben, ist für Herrn Schamberger auch kein Grund tätig zu werden. Satzungsgemäß ist die zuständige Treuhandgesellschaft HBS aber berechtigt, ein Einberufungsverlagen zu beantragen. Deshalb planen wir, eine neue Aufforderung noch diese Woche an die HBS zu versenden, verbunden mit der Aufforderung, die Einberufung gegenüber dem Fondsmanagement zu verlangen Dabei ist es uns wichtig, dass die Versammlung zeitnah stattfinden wird. Herr Schamberger wird sich unseren Fragen dann stellen müssen.


Die erstmalige Durchführung einer Gesellschafterversammlung in Präsenz ist sicherlich umso wichtiger, da es sich um den größten Eigenkapital-Fonds von Leonidas handelt und bis auf eine Ausschüttung seither keine Auszahlungen mehr erfolgt sind. Schließlich wurde in den vergangenen Jahren immer wieder berichtet, dass die Anlagen weiterhin Geld verdienen. Dies wurde durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO bestätigt. Das Unternehmen ist für die Verwaltung und auch die Veräußerung der Anlagen der Wasserwirtschaft verantwortlich, seit das Anlagevehikel Insolvenz angemeldet hat.


Echte bzw. substanzielle Erläuterungen zum Wasserfonds gibt es zumindest unserer Meinung nach bis heute keine. Das Fondsmanagement, in Person Herr Ralf Schamberger, hüllt sich vielmehr in Schweigen. Eine regelmäßige Information an uns als Anleger: Fehlanzeige. Wir wissen nicht einmal, ob bereits Geld aus unseren Anlagen an unseren Fonds ausbezahlt wurde und wenn ja, was damit passiert ist.


„Neu“ ist nun ein Dokument im Internet aufgetaucht, datiert auf den 22.03.2022, das Hoffnung auf eine baldige Ausschüttung an uns Anleger macht und welches wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Sie finden das Dokument in der entsprechenden Auflistung auf der Webseite des Liechtensteinischen Anlagefondsverbands: https://www.lafv.li/ENG/MembersDetail/View?ID=76407.


Bitte unterstützen Sie uns als IG-Leo in unserem Vorhaben: Sollten Sie uns noch nicht beigetreten sein, dann bitten wir Sie, dies per Vollmacht nachzuholen. Damit wir jeder unserer Stimmen entsprechendes Gewicht verleihen. Die entsprechenden Unterlagen finden Sie auf unserer Webseite für Sie hinterlegt: https://www.ig-leo.de/mitglied-werden


Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Ihr Vertrauen erhalten. Herzlichen Dank.


Gerne stehen wir für weitere Rückfragen zur Verfügung.

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