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Unbeantwortete Fragen der HTB! Fortwährende Intransparenz und kein Wille zur Aufklärung

Aktualisiert: 2. Juni 2022

Offener unbeantworteter Brief der IG an die HTB vom 3. Mai 2022:


Sehr geehrter Herr Lesniczak,


ich nehme Bezug auf die nachstehende E-Mail von Ihnen an Ralf Maier-Geißer vom 27 Apr 2022 17:40:09. Vielen Dank für diese Unterlagen.


Wir - die IG - hatten zudem nun schon seit Monaten um die Mitteilung der bisher für die Prüfungen angefallen Kosten in den jeweiligen Fonds gebeten. Diese Information haben Sie, nicht aber die IG. Diese Information nicht herauszugeben, macht keinen Sinn. Datenschutzrechtliche Bedenken stehen nicht entgegen. Zudem erbitte ich die Prüfungsberichte, der bisher in den jeweiligen Fonds durchgeführten Prüfungen. Jeder weitere Prüfer, mit dem Sie aufgrund Ihrer Ausschreibung oder darüber hinaus in Kontakt treten bzw. schon getreten sind, wird diese Bericht anfordern und auch von Ihnen erhalten, da er nur in Kenntnis dieser Bericht imstande sein wird, den damit verbundenen Prüfungsaufwand abzuschätzen und auf dieser Basis ein Angebot abgeben zu können.


Es macht im Interesse der HTB Sinn, dass Sie uns diese Unterlagen und Informationen möglichst rasch zur Verfügung stellen. Bislang haben wir auf unsere Anforderungen immer noch keine brauchbare und vollständige Antwort zu dem dringenden Thema der Jahresabschlüsse der Leonidas-Fonds erhalten und das obwohl die Gesellschafterversammlungen näher rücken und es in Ihrer Pflicht als Geschäftsführung liegt, in der bislang mehr als mangelhaften Behandlung der Abschlussprüfungen Lösungen herbeizuführen.


Sie hatten bereits in den ersten Videokonferenzen im Februar zugesagt, die Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Es erschließt sich mir hier nicht, weshalb Sie selbst das Thema immer und immer wieder aufs Tableau gehoben haben, aber offensichtlich wie schon die vorhergehende Geschäftsführung gar nicht bereit dazu sind, eine Lösung gemeinsam mit den Anlegern und der IG herbeizuführen. Noch viel unverständlicher wird diese Situation vor dem Hintergrund, dass Sie sehenden Auges Gefahr laufen, dass die von Ihnen vorgeschlagene WP-Gesellschaft unter diesen Voraussetzung erneut von den Anlegern abgelehnt wird.


Anstatt solche fundamentalen Dinge rasch im Dialog und transparenter Offenheit mit den Anlegern in den Griff zu bekommen, beschleicht uns immer mehr die Besorgnis einer HTB, die in vielen essenziellen Dingen - wie die vorhergehende Geschäftsführung - auf Zeit spielt. Zum Schaden der Anleger.


Statt den Jahresabschlüssen haben Sie einen – zumindest für die Anleger – „eigenen“ Fokus Ihrer Arbeit gewählt, den Sie bei jeder Gelegenheit immer wieder unkonkret und schleierhaft platzieren: die Investitionsphase der Fonds. Interessanterweise waren Sie mit dem Thema schon im Rahmen Ihres ersten Treffens mit Max Hug befasst, was aus einem aus Gründen seiner, Max Hugs, Sicherheit erstellten Protokolls an seinen Anwalt ersichtlich wird. Damals waren Sie noch gar nicht in der Geschäftsführung, haben das Thema jedoch unmissverständlich adressiert.


Aber seis drum. Besinnen wir uns auf die wichtigen Dinge: Das eine zu tun heißt nicht, das andere zu lassen. Daher erwarten wir seitens der IG nun auch für unsere Vorbereitung für die anstehenden Gesellschafterversammlungen und zur Kommunikation mit unseren Mitgliedern eine Auflistung, was Sie in Bezug auf die bisher schon festgestellten Verfehlungen des ehemaligen Fondsmanagements bereits auf den Weg gebracht haben. Die Sachverhalte sind gut ausgearbeitet und sogar veröffentlicht, so dass es für Sie mit so wenig Aufwand verbunden ist, hier kurzfristig einen echten Mehrwert für die Anleger zu schaffen.


Zeigen Sie hier bitte einmal klare Kante und widmen Sie sich thematisch den Dingen, die jetzt mit Blick auf die kommenden Gesellschafterversammlungen wichtig sind. Greifen Sie alle Thema an, in der Priorität nach Lösung/Regelung der sich seit Jahren drängenden operativen Probleme und Unregelmäßigkeiten in der Geschäftsführung. Es gilt alle Sachverhalte aufzuklären und Konsequenzen zu prüfen.


Herr Lesniczak – ich erinnere Sie in diesem Zusammenhang insbesondere an ihre Aussage gegenüber mir, dass die Anleger des Fonds Leonidas 16 gar nicht wissen, was sie da für einen hochrentablen Windpark gekauft haben. Sie haben mir wortwörtlich gesagt, dass - entsprechend „faire Verträge“ der Dienstleistungsunternehmen der Frau Grieseler vorausgesetzt - eine Ausschüttung von jährlich 35 % möglich ist. Das bedeutet aber bei einem Blick auf den offenbaren Status Quo, dass Sie sich gerade nicht dafür einsetzen, dass dieses Ziel erreicht wird. Sollte durch Ihre Untätigkeit in diesem und auch in allen anderen von Ihnen betreuten Leonidas-Fonds die Chance vertan werden, etwaig aus langfristigen Verträgen mit unzuverlässigen viel zu teuren Dienstleistern aussteigen zu können, wäre die HTB-Gruppe dafür haftbar. Über den damit einhergehende Reputationsschaden bei Anlegern sowie etwaigen Untersuchungen der BaFin müssen wir nicht reden. Wir fordern Sie auf, den Anlegern und vor allem der IG – für dessen Zusammenarbeit Sie ja werben und die Sie als konstruktiv gegenüber den Anlegern kommunizieren - entsprechend reinen Wein einzuschenken. Vor allem die letzte gemeinsame Videokonferenz hat bei allen Teilnehmern ein diametral entgegen gesetztes Bild erzeugt, was die Zusammenarbeit und Kooperation der HTB mit der IG betrifft.


Apropos Reputation der HTB-Gruppe. Zu ihrem Unternehmensverbund haben wir seitens der IG noch folgende Fragen, die bei den außerordentlichen Gesellschafterversammlungen eine Rolle spielen werden, wenn wir die Frage diskutieren, ob Sie für die Aufgabe bei den Leonidas-Fonds geeignet sind – über ihre Qualifikation und personelle Aufstellung hinaus. Denn das zentrale Ziel der IG-Leo ist die Fragestellung und Aufgabe der Installation eines zuverlässigen, unabhängigen und qualifizierten Fondsmanagements. Im Internet erhalten wir zur HTB ein Bild, das diesbezüglich und auch mit Blick auf Ihre mehr als widersprüchlichen Aussagen zur Personaldecke für die Leonidas Fonds tatsächlich weitere Fragen aufwirft:


  • Ist es richtig, dass sich die HTB Renewable Energy Holding Ende 2021 beworben hat, auch die Investments der Lichtmiete mit einem Investitionskapital von Anlegern von weit mehr als EUR 100 Mio., parallel zu den ca. EUR 150 Mio. Eigenkapital der Leonidas-Fonds, zu übernehmen? Wir sprechen hier über eine komplett eigene Anlageklasse und über Investments mit massivsten Problemen. Woher nehmen Sie diese zusätzlichen zeitlichen Ressourcen, Mitarbeiter und Kompetenz parallel zu Ihrer Aufgabe bei Leonidas?

  • Nehmen Sie bitte Stellung zu Herrn Wiesmann und seiner Verstrickung mit den Geschehnissen um den Anlegerskandal/die Insolvenz bei den Investments der Deutschen Lichtmiete als Aufsichtsrat der OAB AG. Denn der Umkehrschluss liegt nahe, dass Herr Wiesmann als Aufsichtsrat der OAB AG die von der Staatsanwaltschaft wegen Geldwäscheverdachts kritisierte Kapitalerhöhung mit genehmigt hat und dann Anfang dieses Jahres noch schnell als Aufsichtsrat zurückgetreten ist. Welche Reputationsschäden drohen hier mit Blick auf Schadenersatzklagen und möglicherweise strafrechtliche Ermittlungen zu Lasten der HTB, die auf die Fonds durchschlagen können?

  • Schließlich bitten wir um Aufklärung, warum Sie als HTB die Kanzlei Mattil/RA Veil empfohlen haben, mit dem Ziel Leonidas-Anleger auf außerordentlichen Gesellschafterversammlungen zu vertreten. Die Kanzlei Mattil hätte Anleger auf Gesellschafterversammlungen vertreten, auf denen Sie bereits das Fondsmanagement übernommen hätten. Denn es ist ja mittlerweile bekannt, dass Dr. Wiesmann, Herr Mattil und Herr Veil nicht nur Geschäftspartner sind sondern gemeinsam eine Gesellschaft betreiben. Sie selbst haben uns gegenüber den vermeintlichen Interessenskonflikt immer wieder zwischen die Beine gekegelt, handeln aber selbst in einer Art Vetternwirtschaft, was den Zielen der IG und allen Anlegern entgegen steht.


Apropos außerordentliche Gesellschafterversammlungen: Ich gehe davon aus, dass Sie dafür ausreichend Sorgen tragen, dass Frau Grieseler, Herr Schamberger, Herr Grieseler, Frau Tröschel und Frau Hofmann auf den außerordentlichen Gesellschafterversammlungen den Anlegern Rede und Antwort stehen. Denn immerhin machen die Unternehmen der genannten Personen Umsätze von zusammen gut EUR 10 Mio. im Jahr mit den Leonidas-Fonds – und sind damit für die bisherigen Ergebnisse der Fonds verantwortlich. Wichtig wäre insbesondere auch die Anwesenheit von Herrn Günter Fink, der als ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Leonidas Associates AG, Prokurist vieler Fondsgesellschaften und als Verantwortlicher für das Thema Finanzierungen eine ganz zentrale Rolle einnimmt und sehr wahrscheinlich auch mit Blick auf Ihre „Bazooka-Sau“ der Investitionsphase, die Sie immer wieder durch Dorf treiben, einnehmen wird. Als qualifizierte Geschäftsführung sollten Sie so viel Einfluss auf Ihre Dienstleister und die darin befindlichen Schlüsselpositionen haben, dass Sie das Erscheinen sicherstellen werden.


Auch das Verhältnis zu Frau Grieseler und deren Firmen ist nach wie vor mehr als undurchsichtig. Vor allem was die Personaldecke der HTB betrifft. Bis heute verweigern Sie die notwendige Transparenz. Äußerst verwunderlich bis im Ergebnis verstörend ist in diesem Zusammenhang Ihr Erscheinen zum Gerichtstermin in Nürnberg. Zumal Sie immer wieder betont haben, dass dieses Verfahren Ihnen egal sei und Sie damit nichts zu tun hätten… Dazu gibt es zwischenzeitlich eine Vielzahl von Belegen und Fakten, die ein gänzlich anderes Bild darstellen, wie von Ihnen der IG und aber auch den Anlegern gegenüber gezeichnet. Macht es hier für Sie und die Zukunft aber auch die Reputation der HTB nicht Sinn, nun das Visier hochzuklappen und Butter bei die Fische zu geben?


In der Aufarbeitung der Protokolle der diversen Gespräche der IG mit Ihnen stellt sich vor allem die Frage in Bezug auf die „Aufteilung“ der Anlegerverwaltung und deren Vergütung. Sie haben in zwei Gesprächen auf Nachfrage mitgeteilt, dass auf Seiten der HTB neben Ihnen und Herrn Hülk 8 Mitarbeiter (!) mit Leonidas beschäftigt sind. In anderen Gesprächen, u.a. auch im Vororttermin bei Ihnen mit einem Vertreter der IG, stellte ich heraus, dass offensichtlich nur Herr Hülk, eine Halbtageskraft und Sie teilweise tätig sind. Zudem der Sohn von Dr. Wiesmann etwaiger Herr Dr. Wiesmann auch selbst. Ein Anruf auf der Telefonnummer für Leonidas-Anleger landet auf dem Handy des Geschäftsführers Herrn Hülk– zumindest, wenn dieser nicht im Urlaub ist. Wie genau stellt sich die Zusammenarbeit personell dar und warum haben Sie uns auf unsere Frage anfangs unzutreffend gleich zwei Mal geantwortet, dass neben Ihnen und Herrn Hülk selbst 8 Mitarbeiter der HTB (!) die Anlegerverwaltung und Geschäftsführung für die Leonidas übernommen hätten?


Frau Grieseler ist bekannt dafür, dass Sie nicht einen Euro verschenkt. Alle Anknüpfungspunkte sprechen dafür, dass die weitere Verwaltung nicht durch HTB, sondern nach wie vor durch Frau Grieseler wahrgenommen und durch die dort nach wie vor tätigen Mitarbeiter ausgeführt werden. Dennoch sollen angeblich 0,6% der Anlegervergütung bei Ihnen in den für jeweils symbolische 10€ erworbenen Gesellschaften ankommen. Übrigens: Das steht im Widerspruch zum Prospekt und Sie setzen fort, was Frau Grieseler begonnen hat: Sie verteilen Kosten, wie es Ihnen gerade passt. Und es ist fraglich, ob die Anleger für Dienstleistungen bezahlen, die gar nicht in ihrem Sinne erbracht werden. Zudem drängen sich da tatsächlich erhebliche steuerliche Probleme in der Konstruktion auf, die möglicherweise auf die Fonds durchgreifen können. Gibt es Ihrerseits weitere geschäftliche Beziehungen zu Frau Grieseler und/oder verbunden Personen/Unternehmen? Sind solche Beziehungen geplant/in Planung?


Es stellen sich eben auch Fragen in Bezug auf etwaig bestehende Kickback-Vereinbarungen, wirtschaftliche Abhängigkeiten. Alles essentielle Fragen in Bezug auf die Zuverlässigkeit der Fondsgeschäftsführung. Zudem fragen wir uns, wie das Amt für Leonidas in Zukunft angemessen durch HTB bekleidet ist, wenn man sich gleichzeitig für die Lichtmiete bewirbt. Und dann natürlich fragen wir uns, wer Sie effektiv und unabhängig im Sinne der Anleger kontrollieren soll, wenn Sie nicht eines der drängenden Themen bisher angegangen sind – wonach es im Moment leider aussieht. Sie begegnen uns nunmehr im 5. Monat zu vielen drängenden Fragen intransparent, auf Zeit spielend und unkooperativ, wie es schon die vorhergehende Geschäftsführung über Jahre praktiziert hat.


Noch eine abschließende Bitte, oder besser gesagt Aufforderung im Sinne der Anleger an Sie habe ich persönlich, mit der Sie echte Transparenz und wirklichen Einsatz für die Anleger zeigen können: Wie Sie wissen (Sie waren ja als Zuschauer vor Ort) klagt die Leonidas Associates AG gerade gegen Frau Grieseler/die Leonidas Management GmbH. Würden gegen die Leonidas Associates AG Ansprüche auf Schadensersatz durch die Anleger zukommen, so wie von Ihnen angedeutet, dann ist es essenziell, dass die Leonidas Associates AG so viel Liquidität wie möglich zur Verfügung hat. Und dafür können Sie als Fondsmanagement in Höhe von mehr als EUR 10 Mio. sorgen:


Bitte geben Sie uns für die von Ihnen betreuten Leonidas-Fonds detailliert bekannt, welche Vergütungen für sämtliche Dienstleistungen im Rahmen der Betriebsführung in den Jahren ab Inbetriebnahme der jeweiligen Windparks bezahlt wurden. Und an welche Gesellschaften. Am besten direkt übersandt durch den Steuerberater in Frankreich Grant Thornton. Das liegt im ausschließlichen Interesse und damit in Ihrem Pflichtenbereich der Geschäftsführung der Fonds und Anleger. Wie Sie spätestens seit Teilnahem an dem Gerichtsverfahren wissen, geht es in der ersten Stufe des Verfahrens genau um die Aufklärung dieser Positionen.


Auch hier haben wir die Besorgnis, dass es Ihnen im Rahmen Ihrer „Aufklärung“ der Investitionsphase gar nicht um die Anleger geht, sondern um andere, gar fremdbestimmte Interessen. Beispielsweise darum, dass das ehemalige Emissionshaus gerade keine Liquidität zur Verfügung haben soll, die Anlegern im Falle von Schadensersatzansprüchen zur Verfügung ständen. Genau das haben Frau Grieseler und Herr Schamberger mutmaßlich im Sinn gehabt, als sie die Abteilungen Asset Management und Buchhaltung ohne Gegenleistung an die von ihnen neu gegründeten Gesellschaften neu vergeben haben. Ziel war wohl: die laufenden Einnahmen aus der Verwaltung der Fonds sowie aus den sonstigen Dienstleistungen vor dem Zugriff der Anleger zu schützen. Diesen Eindruck hatte – wie Sie sich erinnern - auch die Vorsitzende Richterin der Handelskammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth, die diesem Geschäftsgebaren von Grieseler und Schamberger das gewisse Geschmäckle beigegeben hat.


Wenn Sie sich nicht weiter im Lager von Frau Grieseler und damit in einem evidenten Interessenskonflikt befinden wollen, dann erteilen Sie diese Auskünfte, weil eben auch diese Art der Transparenz nicht nur geboten ist sondern in Ihrem Interesse liegen muss. Spätestens im Prozess werden Sie als Zeuge diese Antworten vollständig und wahrheitsgemäß geben müssen.


In diesem Zusammenhang erlaube ich mir den Hinweis, dass wir Ihnen in Kürze die Zinsabrechnungen für die Jahre 2020 und 2021 für die Fonds zuschicken werden, die von der Leonidas Associates AG ein Darlehen bekommen haben. Die Fälligkeit tritt immer am Ende eines jeden Kalenderjahres ein. Auch mit dieser Überweisung können Sie den Anlegern helfen, dass etwaige Ansprüche gegen das ehemalige Emissionshaus zu einem monetären Erfolg führen. Insbesondere stärken Sie das Emissionshaus und die Treuhand, was in Ihrem Interesse liegen muss und was Sie in Bezug auf die Treuhand auch immer wieder betont haben. Offen sind mehrere Hunderttausend Euro. Offen sind in diesem Zusammenhang auch noch Zinszahlungen der Jahre zuvor, die bereits gebucht aber noch nicht bezahlt wurden. Diese werden wir entsprechend mahnen. Bitte beachten Sie, dass wir mit der Liquidität auf Ebene der Treuhand auch die noch offenen EUR 75.000 zurückbezahlen könnten. Das wäre doch ein echter Erfolg für Sie und wir hätten gemeinsam eine Baustelle geschlossen.


Abschließend noch ein letzte Frage: Haben Sie auch die Geschäftsführung der Zwischengesellschaft der Solarparks übernommen, in die der Fonds Leonidas III die Nachrangdarlehen von ca. 500 Anlegern investiert hat? Dann sind Sie ja auch hier mitten im Geschehen und die IG kann zumindest in Bezug auf die Werthaltigkeit der Projekte direkt mit Ihnen sprechen. Hier stellen sich weitere mannigfache - vor allem akute - Fragen.


Als IG erwarten wir hierzu Ihre ausführliche und vor allem konkrete schriftliche Antwort. Zur besseren Auffindbarkeit haben wir die Fragen an die HTB unterstrichen.


Zudem erwarten wir vorab die Erledigung der offen Informationen und Unterlagen zur Abschlussprüfung.


Besten Dank und viele Grüße,



Wolfgang Wittmann


Nachtrag: Herr Lesniczak meldete sich auf dieses Schreiben mit E-Mail vom Freitag, 6. Mai 2022 09:42 und dem folgenden Text:


„Sehr geehrter Herr Wittmann,


ich war beruflich unterwegs und werde mir in den kommenden Tagen ihre Fragen ansehen und mich zurückmelden.

Schönes Wochenende

Peter Lesniczak“


Eine weitere Zurückmeldung erfolgte sodann aber auch auf schriftliche Nachfrage der IG nicht.

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